©2010 Grundnerhof | Josef Heiß   83666 Lenggries - Steinbach 9 - Tel. 08042/5644021 - elisabeth@heiss-forst.de
Unser Hof liegt in Lenggries, eine Stunde südlich von München, im schönen Isarwinkel am Alpenrand. Wir betreiben eine Jungrinderaufzucht und Ochsenmast von der Rasse Simmentaler Rind auf unserem Hof, außerdem haben wir uns 2014 dazu entschieden eine Mutterkuhherde der Rasse Pustertaler Sprinzen aufzubauen, bei der die Kälber bei der Mutterkuh bleiben können. Durch das Wohlbefinden der Tiere und die artgerechte Haltung wird eine noch bessere Fleischqualität erzeugt. Unsere Mutterkuhherde ist das ganze Jahr über auf unseren Wiesen mit Zugang zu einem offenen Stall. Die Jungrinder und Ochsen verbringen den Winter im Laufstall mit Auslauf, den Sommer kommen sie auf unsere Alm.  Wir achten bei der Aufzucht unsere Tiere auf artgerechte Haltung und umweltverträgliche Bewirtschaftung. Wir setzen auf langsames Wachstum und ein stressfreies Umfeld. Unsere Tiere bekommen ausschließlich von uns produziertes Futter aus Heu und Silage.
Grundnerhof
eigener Schlachtbetrieb mit Direktvermarktung
Durch die neue Mutterkuhherde bekommen wir den Nachwuchs für die Mast aus eigenem Haus, durch die natürlich Nachzucht gibt es verschiedenes Fleisch, von der Färse (geschlechtsreifes, weibliches Rind vor der Ersten Kalbung) oder vom Ochsen (kastriertes männliches Rind). Die Färse legt sich Energiereserven in Form von Fett an, das sich im besten Fall in einer feinen Marmorierung im Fleisch verteilt, um auf die erste Schwangerschaft vorzubereiten. Diese Marmorierung hat zur Folge, dass das Fleisch saftig und aromatisch ist.  Außerdem sind bei weiblichen Rindern die Muskelfasern feiner als bei männlichen, das hat ein zarteres Fleisch zu Folge. Beim Ochsen entfällt durch die Kastration nach ca. 6 Monaten, die Testosteron-Produktion und die Ochsen wachsen deutlich langsamer als Bullen (nicht kastrierte männliche Rinder) heran und sie bekommen einen weiblicheren Körperbau, legen intramuskuläres Fett an, die Muskelfasern werden feiner, das Fleisch wird schön marmoriert.Unsere Rinder werden im Altern von 30-36 Monaten geschlachtet 21 Tage wird das Fleisch abgehangen bevor es zerlegt wird. Enzyme sorgen dafür, dass sich die Faserstrukturen im Muskel allmählich zersetzen. Durch das lange Abhängen wird das Fleisch mürbe und schön zart. Außerdem stellt unser Metzger verschiedene Wurstwaren, Grillwürst und mariniertes Grillgut her. Sie können gerne bei uns vorbeischauen und danach fragen.
Hauseigene Schlachtung. Durch die Schlachtung am eigenen Hof werden unsere Tiere unter vermeidung von Stress in ihrer gewonten Umgebung geschlachtet